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SchülerInnen der Verbundschule erforschen Mikroplastik im Neckar -
Citizen-Science-Projekt verbindet Umweltschutz und Unterrichtspraxis

Wie viel Mikroplastik befindet sich im Neckar? Dieser Frage widmet sich derzeit ein außergewöhnliches Citizen-Science-Projekt der gemeinnützigen GmbH Wasser 3.0 aus Karlsruhe. Ziel war es, durch die Unterstützung engagierter BürgerInnen den gesamten Flussverlauf des Neckars innerhalb von zwei Tagen zu beproben, erstmals einen umfassenden Überblick über das Mikroplastikvorkommen im Fluss zu erhalten und die Daten in der Global Map of Microplastics zu bündeln.
An diesem bedeutenden Forschungsprojekt beteiligten sich am 8. und 9. Juni 2026 auch die SchülerInnen der 9. Klassen des Gemeinschaftsschulzweigs der Verbundschule Bad Rappenau.

Gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Tabea Reitenbach-Hahn und Eva Hefner entnahmen sie dem Neckar zwischen Gundelsheim und dem Wertwiesenpark in Heilbronn insgesamt elf Wasserproben. Die gesammelten Proben werden nun in einem Labor in Landau untersucht. Die Ergebnisse sollen wichtige Erkenntnisse über die Belastung des Neckars mit Mikroplastik liefern und dazu beitragen, wirksame Maßnahmen zum Schutz der Gewässer zu entwickeln.
Für die SchülerInnen war die Teilnahme weit mehr als ein gewöhnlicher Unterrichtsgang. Sie konnten das im Bildungsplan verankerte Thema "Ökologie" unmittelbar erleben und selbst aktiv zur wissenschaftlichen Forschung beitragen. Dabei erfuhren sie aus erster Hand, wie Umweltmonitoring funktioniert und welche Bedeutung wissenschaftliche Datenerhebung für den Gewässerschutz hat. Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie Schule, Wissenschaft und gesellschaftliches Engagement zusammenwirken können. Für alle Beteiligten war es eine wertvolle Erfahrung, die nicht nur Wissen vermittelte, sondern auch das Bewusstsein für Umwelt- und Gewässerschutz nachhaltig stärkte.

Tabea Reitenbach-Hahn

Schule ohne Rassismus
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